Donnerstag, 14. September 2006

Ja, ja. Ja.

Dass dies hier bislang eine reichlich autistische Fingerübung ist, weiß der Verfasser. Aber üben wird man ja wohl dürfen. Ein paar Tage noch. Bis dahin liegt dieses hier tot im Netz. Und auch meine Andeutung, dass in ziemlich genau einem Jahr ein Buch erscheinen wird, bleibt wohl ungelesen. Ein Buch wird kommen. Mindestens.

Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern.

"Schönheit (...) entsteht nur da, wo Finanzkraft angelockt oder gehalten werden soll - die berauschenden Skylines sind wirklich das, was wir schon immer in ihnen sahen: Kronen des Kapitals, die es sich selbst auf Haupt drückt."
F.A.Z. von heute, Seite 42.

Das Zitat stammt aus einem Beitrag von Dieter Bartezko über die Architekturbiennale in Venedig, der mit dem schönen Titel "Der kalte Herbst der Menschheit" überschrieben ist. Wäre das Ganze nicht so gut geschrieben, könnte das auch aus "linkeren" Kreisen als der F.A.Z. kommen... Oder ein weiterer Beweis, dass die F.A.Z. aus einem konservativen Politikteil ("Mantel der Geschichte"), einen radikalliberalten Wirtschaftsteil und einem linken Feuilleton besteht? Gähn.

Namedropping I/III

Standig on the shoulder of giants: Michel Foucault (albern, aber da der immer genannt wird, dekonstruiert diese Erstnennung ihre Bedeutungsschwangerschaft gleichsam automatisch), Karl Marx (naja), F.N., Kenneth Boulding, Joseph Alois Schumpeter, Richard Rorty, Nicholas Georgescu-Roegen, Michel Houellebecq, John Maynard Keynes, Niklas Luhmann, Stefan H. Siemer, Brian Wilson, John Kenneth Galbraith, G.F., Udo di Fabio, Robert Heilbroner.

Der Philosoph bei der Arbeit

Am Wasser

Marx, Engels und ich

Am 21. Januar 1859 schreibt ein gewisser Karl Marx an einen gewissen Friedrich Engels: „Ich glaube nicht, daß unter solchem Geldmangel je über ‚das Geld’ geschrieben worden ist. Die meisten Autoren über diesen Gegenstand waren in tiefem Frieden mit dem Gegenstand ihrer Untersuchungen.“ Mutatis mutandis geht’s mir ähnlich. Ich schreibe gerade an einem Aufsatz über Knappheit, und knapp ist vor allem die Zeit (von Geld schweige ich hier). Die „meisten Autoren“ sind heutzutage natürlich Professoren, auch wenn sich das gerade nachhaltig (ha!) verändert. Verglichen mit dem akademischen Lumpenproletariat, das an Unis, Instituten und anderen... - aber lassen wir das.

Spruch zum Tage (1)

Weiß man, ob ein parawissenschaftlicher Blog der szientistisch getarnten persönlichen Eitelkeit des Schreibenden dient oder ob es umgekehrt ist?

Östdeufreu 1

„DÖF“ ist ja schon besetzt („Codo“) und steht für "Deutsch-Österreichische Feinfühligkeit". Auch schön, aber hier geht's um Freundschaft. Freundschaft! Österreichisch-Deutsche Freundschaft. Ab hier und für immer: Östdeufreu – auch schön, oder?

Östdeufreu - was Sie schon immer über das Verhältnis :-) zwischen Österreich(erInnen) und Deutschland (incl. seiner BewohnerInnen) wissen wollten und sich nie zu fragen trauten. Und Sachen, die Sie nie fragen wollten. Weil Sie das nicht wissen wollten. Oder weil Sie nie drauf gekommen wären.

(Auf das "Innen" komme ich noch zurück, ich schwör'.)

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Verriss oder Lobeshymne....
Russell Crowe kann viel, sehr viel. Eines kann er nicht:...
Fred L. - 15. Apr, 21:40
Täst
Ah. Funktioniert. Das mit dem Buch dauert noch bis...
Fred L. - 15. Apr, 21:31
Öko-Populismus
Es gibt einen Nachhaltigkeitspopulismus, den man in...
Fred L. - 28. Sep, 09:51
Verriss oder Lobeshymne....
Der Film ist so, dass ein längerer Text unangebracht...
Fred L. - 28. Okt, 11:42
Wachstums-Störung
http://derstandard.at/1345 164447178/Die-Lebensluege- des-Wachstumsmodells Kein. ..
Fred L. - 18. Aug, 19:48

Kontakt

luks@metropolis-verlag.de

Suche

 

Status

Online seit 7077 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 15. Apr, 21:40

Credits

Free Text

Dies ist ein freier Text. Toll.

Profil
Abmelden
Weblog abonnieren