Name and shame
Unter der Rubik "Off Campus" habe ich, wenn ich das ohne jede Bescheidenheit einmal anmerken darf, unter dem Titel
>>„Sabine Christiansen“. Eine ganz persönliche Anmerkung <<
einen sehr angemessenen Kommentar zu einer sehr unangemessenen deutschen Fernsehsendung geschrieben. 2001 erschienen, seiner Zeit voraus und immer noch aktuell - und online:
http://www.fern-fh.de/news/pdf/FFH_Campus_Herbst2001.pdf
(auf der letzen Seite des Dokuments, unten rechts)
Check it out:
Eigentlich sollen in der Rubrik „OffCampus“ eher heitere Themen
erörtert werden. Dafür kommen zum Beispiel in Frage: das Liebesleben von Robbie Williams, die Friseurrechnungen von Angela Merkel oder das „Miles- and-More“-Ticket von Joschka Fischer. Heute beschäftigt uns ein Thema von gespenstischer Ernsthaftigkeit, politischem Tiefgang und humorfreier Relevanz: „Sabine Christiansen“, die Rocky-Horror-Picture-
Show des Ersten Deutschen Fernsehens. Falls Sie im Studium oder
im Beruf Probleme mit Referaten oder Gesprächsführung haben,
kein Problem: Bei „Sabine Christiansen“ können Sie besichtigen,
dass Sie es trotzdem schaffen können. So wie Einsteins
berühmte „fünf“ in Mathe allen Sitzenbleibern und Mathenieten
seit Generationen als Trost dient, kann ein Besuch bei „Sabine Christiansen“ all die beruhigen, die mit der deutschen Sprache und
ihrer Anwendung auf Kriegsfuß stehen: Null Übersicht, null
Substanz, und eine auch für den Zuschauer peinliche Unfähigkeit
zur strukturierenden Gesprächsführung zeigen eines: Jede und
Jeder kann es schaffen, in diesem unserem Lande Millionen
zu verdienen, ohne dafür ein Minimum an Sachkenntnis oder
Charisma zu benötigen. Ohne den Hauch eines Schimmers
eines Dunstes einer Ahnung kann man es schaffen, dass
sehr, sehr viele Menschen vorm Fernseher sitzen und danach
sagen können: „Ich bin doch nicht so blöd, wie ich dachte“. Echt
super, findet FL
Im Vergleich zu dem, was man über "Johannes B. Kerner" schreiben müsste, ist das ja wirklich butterweich formuliert. Nicht wahr? Demnächst mehr. Hier.
>>„Sabine Christiansen“. Eine ganz persönliche Anmerkung <<
einen sehr angemessenen Kommentar zu einer sehr unangemessenen deutschen Fernsehsendung geschrieben. 2001 erschienen, seiner Zeit voraus und immer noch aktuell - und online:
http://www.fern-fh.de/news/pdf/FFH_Campus_Herbst2001.pdf
(auf der letzen Seite des Dokuments, unten rechts)
Check it out:
Eigentlich sollen in der Rubrik „OffCampus“ eher heitere Themen
erörtert werden. Dafür kommen zum Beispiel in Frage: das Liebesleben von Robbie Williams, die Friseurrechnungen von Angela Merkel oder das „Miles- and-More“-Ticket von Joschka Fischer. Heute beschäftigt uns ein Thema von gespenstischer Ernsthaftigkeit, politischem Tiefgang und humorfreier Relevanz: „Sabine Christiansen“, die Rocky-Horror-Picture-
Show des Ersten Deutschen Fernsehens. Falls Sie im Studium oder
im Beruf Probleme mit Referaten oder Gesprächsführung haben,
kein Problem: Bei „Sabine Christiansen“ können Sie besichtigen,
dass Sie es trotzdem schaffen können. So wie Einsteins
berühmte „fünf“ in Mathe allen Sitzenbleibern und Mathenieten
seit Generationen als Trost dient, kann ein Besuch bei „Sabine Christiansen“ all die beruhigen, die mit der deutschen Sprache und
ihrer Anwendung auf Kriegsfuß stehen: Null Übersicht, null
Substanz, und eine auch für den Zuschauer peinliche Unfähigkeit
zur strukturierenden Gesprächsführung zeigen eines: Jede und
Jeder kann es schaffen, in diesem unserem Lande Millionen
zu verdienen, ohne dafür ein Minimum an Sachkenntnis oder
Charisma zu benötigen. Ohne den Hauch eines Schimmers
eines Dunstes einer Ahnung kann man es schaffen, dass
sehr, sehr viele Menschen vorm Fernseher sitzen und danach
sagen können: „Ich bin doch nicht so blöd, wie ich dachte“. Echt
super, findet FL
Im Vergleich zu dem, was man über "Johannes B. Kerner" schreiben müsste, ist das ja wirklich butterweich formuliert. Nicht wahr? Demnächst mehr. Hier.
Fred L. - 4. Dez, 06:06