Freitag, 22. September 2006

B.

Ich bin Kontingenzforscher.

Der heutige "Launch" ist leider nicht (mehr) kontingent. Geht nicht.

Auf dem Weg...

Donnerstag, 21. September 2006

Knappheit

Der "Launch" muss leider verschoben werden. Keine Zeit, no way. Schade, den ich hätte zu gerne Herrn Schüssels Beitrag zur Gender-Debatte kommentiert. Naja - nach der Wahl ist vor der Wahl...

Dienstag, 19. September 2006

Manchmal frage ich mich, ob die Zeichenzahl für die Überschriften begrenzt ist. Hm, wenn ja, ist die Grenze zumindest großzügig bemessen. Immer noch nichts. Hallo? Haaallooo?! Super, wirklich.

Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern.

"Die zahlreichen Trikots waren ein klares Indiz für Naidoos geglückten Imagewechsel von der Galionsfigur des Sakro-Pop hin zum Tröster der geknickten deutschen Seele. Da paßte es ins Bild, daß als erster der Fernseh-Spaßvogel Oliver Pocher an diesem Abend die Bühne betrat, der als früherer Zeuge Jehovas ebenfalls weiß, wie man aus der uncool-religiösen Ecke herauskommt."
F.A.Z. von heute, Seite 39.

Immer wieder lesenswert, lustig und in alter Rechtschreibung: F.A.Z.-Konzertkritiken - hier: Xavier Naidoo in Essen.

Spruch zum Tage (2)

Man sollte nur Zitaten trauen, die man selbst aus dem Zusammenhang gerissen hat.

Sonntag, 17. September 2006

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Freitag, 15. September 2006

Östdeufreu 2

Freundschaft! Auch wenn nichts so alt ist wie die Wochenzeitung der letzten Woche - in der "Zeit" der letzten Woche steht: "Freundschaft ist keine sinnentleerte Formel. (...) Noch heute kommen manchmal wildfremde Leute auf mich zu und sagen: 'Freundschaft, Genosse Androsch'. Dann grüße ich natürlich auch zurück. Mit: 'Freundschaft'." Wie gesagt, in der "Zeit" (vom 7. September, Seite 15). Für Deutsche ist nicht nur der Inhalt rätselhaft, sondern auch die Referenz - denn das Zitat stammt aus einer Filmkritik, die "Genosse (Hannes) Androsch" ist der österreichischen Ausgabe der "Zeit" veröffentlicht hat. Und dem Führungspersonal der deutschen Sozialdemokratie dürfte auch der weitere Inhalt des Textes rätselhaft sein. Bitte nachlesen. Und rot werden.

Freundschaft!

Schon eine Woche. Noch eine Woche.

Wenn das hier jemand lesen würde (was mitnichten der Fall zu sein beliebt), würde sie sich vielleicht fragen, was das hier eigentlich soll. Oder sich nicht nur über Autismus aufregen, sondern auch an Eitelkeit stoßen oder politische Korrektheit einfordern. Ja, ja, wie der Hamburger sagt. Ist es zu defensiv, auf den tastenden Charakter (meine Güte, klingt das bescheuert) der ersten zwei Wochen dieses Blogs zu verweisen? Mal sehen, ob dieser Blog noch eine weitere Woche kommentar los bleibt. Die Chancen stehen gut. Aber dann. Schön, wenn man sich über mangelnde Aufmerksamkeit nicht beklagen kann.

Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern.

"Deutschland sozialistischer als China!"
BILD-Zeitung von heute, Seite 1 (wo sonst?)

In den 1970ern/80ern gab es bei vielen ja einen Traum nach dem Motto "Du wachst morgens auf und der Sozialismus ist da". "BILD" macht Träume war...

Namedropping II/III

Harriet Taylor Mill, Alice Schwarzer (das "Original", nicht die Christiansen-Merkel-Version), B.E., Anja Meulenbelt, Barbara Klemm, E.C., Joan Robinson, Caroline Gerschlager.

Donnerstag, 14. September 2006

Ja, ja. Ja.

Dass dies hier bislang eine reichlich autistische Fingerübung ist, weiß der Verfasser. Aber üben wird man ja wohl dürfen. Ein paar Tage noch. Bis dahin liegt dieses hier tot im Netz. Und auch meine Andeutung, dass in ziemlich genau einem Jahr ein Buch erscheinen wird, bleibt wohl ungelesen. Ein Buch wird kommen. Mindestens.

Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern.

"Schönheit (...) entsteht nur da, wo Finanzkraft angelockt oder gehalten werden soll - die berauschenden Skylines sind wirklich das, was wir schon immer in ihnen sahen: Kronen des Kapitals, die es sich selbst auf Haupt drückt."
F.A.Z. von heute, Seite 42.

Das Zitat stammt aus einem Beitrag von Dieter Bartezko über die Architekturbiennale in Venedig, der mit dem schönen Titel "Der kalte Herbst der Menschheit" überschrieben ist. Wäre das Ganze nicht so gut geschrieben, könnte das auch aus "linkeren" Kreisen als der F.A.Z. kommen... Oder ein weiterer Beweis, dass die F.A.Z. aus einem konservativen Politikteil ("Mantel der Geschichte"), einen radikalliberalten Wirtschaftsteil und einem linken Feuilleton besteht? Gähn.

Namedropping I/III

Standig on the shoulder of giants: Michel Foucault (albern, aber da der immer genannt wird, dekonstruiert diese Erstnennung ihre Bedeutungsschwangerschaft gleichsam automatisch), Karl Marx (naja), F.N., Kenneth Boulding, Joseph Alois Schumpeter, Richard Rorty, Nicholas Georgescu-Roegen, Michel Houellebecq, John Maynard Keynes, Niklas Luhmann, Stefan H. Siemer, Brian Wilson, John Kenneth Galbraith, G.F., Udo di Fabio, Robert Heilbroner.

Der Philosoph bei der Arbeit

Am Wasser

Östdeufreu 1

„DÖF“ ist ja schon besetzt („Codo“) und steht für "Deutsch-Österreichische Feinfühligkeit". Auch schön, aber hier geht's um Freundschaft. Freundschaft! Österreichisch-Deutsche Freundschaft. Ab hier und für immer: Östdeufreu – auch schön, oder?

Östdeufreu - was Sie schon immer über das Verhältnis :-) zwischen Österreich(erInnen) und Deutschland (incl. seiner BewohnerInnen) wissen wollten und sich nie zu fragen trauten. Und Sachen, die Sie nie fragen wollten. Weil Sie das nicht wissen wollten. Oder weil Sie nie drauf gekommen wären.

(Auf das "Innen" komme ich noch zurück, ich schwör'.)

Marx, Engels und ich

Am 21. Januar 1859 schreibt ein gewisser Karl Marx an einen gewissen Friedrich Engels: „Ich glaube nicht, daß unter solchem Geldmangel je über ‚das Geld’ geschrieben worden ist. Die meisten Autoren über diesen Gegenstand waren in tiefem Frieden mit dem Gegenstand ihrer Untersuchungen.“ Mutatis mutandis geht’s mir ähnlich. Ich schreibe gerade an einem Aufsatz über Knappheit, und knapp ist vor allem die Zeit (von Geld schweige ich hier). Die „meisten Autoren“ sind heutzutage natürlich Professoren, auch wenn sich das gerade nachhaltig (ha!) verändert. Verglichen mit dem akademischen Lumpenproletariat, das an Unis, Instituten und anderen... - aber lassen wir das.

Spruch zum Tage (1)

Weiß man, ob ein parawissenschaftlicher Blog der szientistisch getarnten persönlichen Eitelkeit des Schreibenden dient oder ob es umgekehrt ist?

Dienstag, 12. September 2006

Reim' Dich oder ich fress' Dich.

Hast Du einen "writer's block"
Blogge doch was in den Blog.
Doch nicht mal hier fällt mir was ein
Deshalb lass' ich's heute besser sein.

Montag, 11. September 2006

MEHR FRAGEN.

Ist Jan Delays neuester Streich ein Symbol für den Zustand des bevölkerungsreichsten EU-Mitgliedsstaates? Lässt sich Nachhaltigkeit messen? Warum ist eigentlich die Wirtschaftswissenschaft so wichtig? Ist sie es? Gibt es Globalisierung? Wenn ja, warum? Und wie? Ist Glück messbar? Gibt es eine Frustration der Erfüllung? Im Plural? Hat Aristotels schon alles gewusst? Kann man das wissen? Ist Dekonstruktivismus realistisch? Ist Realismus modern? Und was ist postmodern? Und warum? Ist das wichig?

Was für ein Datum.

11. September. Heute Abend sitze ich im Flugzeug. Na toll.

Wahrheiten über alles. Zum Beispiel: Was ist eigentlich Knappheit? Kann man sie bekämpfen, in dem man immer mehr tut, z.B. produziert? Was sagt die Ökonomik dazu? Die Philosophie? Ich? Sie? Was ist Reziprozität? Warum ist die so wichtig? Warum packen wir Geschenke ein und versuchen, den Preis zu verheimlichen? Was hat das mit Flugzeugen zu tun, die in Hochhäuser fliegen? Und was hat das mit Nachhaltigkeit zu tun? Und mit Diskursen? Wenn alles Diskurs ist, ist gar nichts Diskurs. Eben! Oder? Und hat das was mit Glück zu tun? Mit Anthropologie? Gibt es so etwas wie einen Massenmonolog? Was könnte das sein? Ist Müll überflüssig? Warum feiern wir? Und wie? Sind Rituale wichtig? Und warum frage ich (mich) das? Ist das überhaupt interessant?

Viel Glück!

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