Sonntag, 18. März 2007

Klassenbewusst: Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern

"Welcher Schicht gehören sie an? Der Frühschicht."

F.A.S. von heute, Seite 74. Caption zu einem Bild zu einem Text, ohne den sich das Ganze wohl nicht erschließt. Passt insofern aber zu einem verregneten Sonntagnachmittag in Hamburg. Caption - tolles Wort, oder? Warum nur?

Freitag, 16. März 2007

Nicht egal: Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern

"Was nutzt es uns, wenn wir das ganze Weltklima gewinnen, dafür aber Schaden erleiden an unserem geistigen Klima?"
F.A.Z. von heute, Seite 33

Das ist in der Tat eine SEHR gute Frage. To be continued...

Sonntag, 11. März 2007

Fatal: Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern

"Die Frage nach der Rettung der Welt wird, wie es sich gehört, erst einmal an die Ausschüsse weitergeleitet."
F.A.S. von heute, Seite 30 - ein Text, der anlässlich des Todes von Jean Baudrillard fragt: "Wo, bitte, geht's zur Wirklichkeit?"

An dieser Stelle hätte natürlich auch etwas zu Baudrillards Ableben stehen sollen. Aber Zeitknappheit verhindert einen Text über B. als Verschwendungstheoretiker - was sagt uns das im Lichte seiner Theorie?

Freitag, 2. März 2007

Epochal: Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern

"In einer Welt, in der die wissenschaftlichen Lehrbücher umgeschrieben werden, weil die alten Wahrheiten plötzlich nicht mehr gelten, wird Wissenschaft tagesaktuell."

F.A.Z. von heute, Seite 37

Ja. Und dass das in der F.A.Z. steht und dass Frank Schirrmacher außerdem ankündigt, die Redaktion habe heute Klimaforschern angeboten, "sich des Feuilletons zu bemächtigen" (was diese dann auch getan haben), sagt viel über den Zustand des Klimadiskurses. Es ist viel los gerade. Was schade ist, der F.A.Z. aber natürlich nicht vorgeworfen werden kann: Nicht alle Wissenschaften ändern ihre Lehrbücher. Und, von ähnlicher Traurigkeit: Die Zeitungen sind voll von Schlagzeilen über Klima und Airbus, ohne dass jemand drauf kommen würde, beides einmal in Verbindung zu sehen und zu setzen. Als Vielflieger wundert man sich da. Hoppla. Über die Würdigkeit des Geglaubtwerdens wird hier aber heute nicht geschrieben.

Dienstag, 27. Februar 2007

Östdeufreu 16

Der österreichische Umgang mit Florian Henckel von Donnersmarck - der Mann, der für (!) Deutschland (!!) den Oscar (!) gewonnen (!!!) hat - macht mir einmal mehr deutlich, wie wenig ich immer noch die Österreichenden verstehe. ZiB2 berichtet tatsächlich darüber, warum dieser Oscar ja eigentlich den Österreichenden gehört: FHvD ist in Kärnten aufgewachsen, hat das Drehbuch in Ö. geschrieben, sogar ist sein Onkel aus Ö.! Unverschämterweise hatte FHvD wohl eben diesen Umgang mit seinem Gewinn schon vor seinem Triumph vorhergesagt - was soll uns das nun wieder sagen? Gerettet hat das Ganze - zumindest in der ZiB - die großartige Abmoderation, die so ironisch war, dass es krachte und den ARD und ZDF gewohnten Zuschauer erfeuen konnte.
Freundschaft!

Samstag, 17. Februar 2007

Chile 3

Wueste, Wueste, Wueste. Ca. 1800 km noerdlich von Santiago. Anden, Sand, Steine. Groesstartig. Abgeschiedenheit staerkt aber auch den Durst nach kulturellem Mainstream. Museum, CD, Kino, DVD, you know what I mean. Wann sind eigentlich die Oscarverleihungen Fragezeichen
Es ist sooo schoen und unvergleichlich hier. 2500 Meter ueber NN, heute sogar ueber 4000, dank Coka *nicht cola( mit weniger Hoehenkrankheit als vorgestern.
Mehr bald.
Was fuer ein Land. Und mindestens genauso / was fuer Leute.

Komische Tastatur hier...

Sonntag, 11. Februar 2007

Chile 2

Fast eine Woche am Pazifik, ca. 400 km suedlich von Santiango. Traumhaft. Kaltes Wasser, aber tolle Wellen und sonniges Wetter. Sehr schoen hier. Bald geht es in die Wueste. Liebe Gruesse.

Dienstag, 6. Februar 2007

Chile 1

Die F.A.Z. hatte neulich ueberaus Zitierwuerdiges zum Klimawandel, aber wenig ist so alt wie die Zeitung vom letztem Samstag, also lass' ich's. Nach brutal langem Flug bin ich in Chile. Zum Stand der Sonne waere ebenso etwas zu sagen wie zu ueberaus interessanten physiognomischen Fragen, aber ich lass' auch das jetzt. Also nur ganz kurz: Nach den ersten Eindrucken gehoert nicht nur Iberia auf Platz 2 der unerfreulichsten Fluggesellschaften der Welt - Platz 1 natuerlich wie immer: KLM - sondern Santiago de Chile weit vorne auf die Liste der langweiligsten Kapitalen der Erde. Aber viel wichtiger und toller: Die Leute LAECHELN hier viiieeel mehr als in Hamburg, Berlin, Wien oder Graz. Und sie KUESSEN mehr in der Oeffentlichkeit als die Leute ebendort. Schoen. Spaeter mehr.

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