Mittwoch, 10. November 2010

Klima und Banken: NIchts ist so alt wie die Zeitung von gestern

"Unternehmen, die nicht anfangen, ihren CO2-Ausstoß zu verringern, bergen für Anleger ein größeres Risiko. Manche Unternehmen werden den Übergang zu einer Niedrig-CO2-Wirtschaft erfolgreich bewältigen, andere werden scheitern."

F.A.Z. von heute, Seite 19. Es spricht: NICHT der Vertreter einer Umwelt-NGO, sondern Kevin Parker, Leiter der Vermögensverwaltung der Deutschen Bank (!). Ein bemerkenswertes Interview. Radikal - also an die Wurzel gehend. Die Message ist klar: Wer das Klimaproblem für irrelevant für sein Geschäft hält, schafft sich langfristig selbst ab. Wer heute versteht, dass das so ist, wird morgen zu den Erfolgreichen gehören. To be continued...

Montag, 8. November 2010

Kaffeeparty: Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern

"Amerikas 'Tea Party'-Bewegung besitzt eine wichtige geistige Wurzel im Wiener Kaffeehaus."

F.A.Z. von heute, Seite 12. Ja, so ist das. Die "Austrians" liefern geistige Munition für die wiedererstarkten Republikaner. Was "Österreicher" hier bedeutet, erschließt sich freilich nur bei gewissen Grundkenntnissen dogmengeschichtlicher Zusammenhänge. In Anlehnung an einen Freund von mir: Nicht jeder österreichische Ökonom ist auch ein Österreichischer Ökonom. Umgekehrt umgekehrt: Vermutlich sind die meisten Österreichischen Ökonomen amerikanische Ökonomen. Und Innen, klar. Alles klar?

get rhythm

Wie man inmitten des alltäglichen Wahnsinns entschleunigen kann und wie man die guten Dinge zu einem höhren Entfaltungstempo bringt, ist bekanntlich eine der Schlüsselfragen der Nachhaltigkeit. Mit Schweißperlen auf der Stirn von Entschleunigung zu reden, ist mir schon immer merk-würdig vorgekommen. Nicht nur Billy Joel hat hierüber musikalische Zeugnisse abgelegt. Filmisch gibt's dazu auch einiges, am besten: Die Coen-Brüder in ihren (vor?)letzten Film. Aber dafür habe ich jetzt keine Zeit....

Sonntag, 7. November 2010

Sonntag...

... waere zwar wie immer einiges aus der F.A.S. zu zitieren, aber wer entschleunigen will, muss beschleunigt konsequent sein. Ab jetzt und hier jedenfalls.

Samstag, 6. November 2010

Samstag...

... soll man eh nicht arbeiten, nicht wahr?

Freitag, 5. November 2010

Test, täst.

Hallo? Haaaaaalllooo?!
Das ist jetzt (in)offziell die Aufwärmphase für einen ganz tollen neuen Blog, der demnächst auf (über?) die Welt kommen wird. Deshalb "darf" ich um die Zeit auch...
Später mehr.

Dienstag, 15. Juni 2010

Verantwortung: Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern

"Wer - aus welchen Gründen immer - bestreitet, dass Menschen verantwortlich sein können für das, was sie tun, entfernt einen Schlussstein nicht nur aus unserer Rechtsordnung, sondern aus unserer Welt."

F.A.Z. von heute, Seite 35. Es spricht: Winfried Hassemer. Und wie immer gilt: Es ist (fast) egal, wer spricht, solange es was zu kauen gibt. Gedanklich. Hier gilt das. Hirnforschung und Rechtsphilosophie, also nicht zuletzt Hirn, Forschung, Recht und Philosophie. Und, wenn man den Film gesehen hat - Spielberg! Cruise! -, kann man sich kaum des Gedankens an "Minority Report" erwehren, oder? Auch wenn es in dem Beitrag darum geht, sich gegen die Hirnforschung zu wehren? Oder? Sehr platt gesagt, sind deren "Erkenntnisse" ja so unglaublich unpraktisch, was das reale Zurechtkommen in der real existierend scheinenden Welt angeht. Platt, sag' ich ja. Gleich spielt Brasilien gegen Nordkorea, und ich habe keinen Fernseher. Wahnsinn.

Sonntag, 13. Juni 2010

What for?

Kann ein billigst gemachter Zitate- und Gedankenblog Seiten wie "Perlentaucher" ersetzen? Weiß nicht. Soll er? Weiß nicht. "Autismus" habe ich hier natürlich sehr populistisch und entsprechend unwissenschaftlich verwendet. In 21 Tagen.

Samstag, 12. Juni 2010

Verschwendung und Austismus

Wie viele Blogs gibt es, die 1.373 Tage online sind und in dieser Zeit KEINEN Kommentar generiert haben? Und die dennoch weitergeführt werden. Ist das Verschwendung? Oder ein Experiment? Oder Buchwerbung, von längster Hand geplant? Weniger ist weniger, und mehr ist mehr. Daran wird anzusetzen sein, wahrscheinlich.

Nichts ist so alt wie der "Economist" von letzter Woche

"In an arms race, more is always more."

"The Economist" von dieser Woche, Seite 16. Es geht da natürlich um das Paradox, dass - wie oft behauptet wird - weniger mehr sei. Nö. Mehr ist mehr, und weniger ist weniger. Und doch kompizierter. Die Überschrift des Beitrages lautet "In praise of techno-austerity"- wie gesagt, wir lesen den "Economist", nicht die "Politische Ökologie". Bemerkenswert.

Dazu vielleicht passend: Der neue H.C. Binswanger - "Vorwärts zur Mäßigung." Bin gespannt, auch über das Verhältnis zum Text zu anderen, in denen es um Maßlosigkeit geht. Bleiben Sie dran.

Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern

"Erfolge feiere ich ... nie, weil ich sie als zufällige Überschneidung meines Dilletierens mit Zeitgeist betrachte."

F.A.Z. von heute, Seite C3. Wer spricht? Dieter Meier ("Yello"). Genau. Schön. Überhaupt macht Herr Meier für diese Art von Befragungen ungewöhnlich originelle Ansagen. Aber was heißt schon orignell? Zumal wenn man Meier heißt und aus der Schweiz kommt. Nein, im Ernst: zur Abwechslung mal sehr lesenswert: "Mein Weg". Nicht trotz, sondern wegen der enthaltenen Abstrusitäten. Weitermachen.

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Zuletzt aktualisiert: 15. Apr, 21:40

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